Den Laptop zu Hause lassen? Datenschutz bei USA-Reisen

laptop_eyeSchon seit Jahren ist bekannt, dass bei einer Einreise in die USA nicht nur der Koffer durchleuchtet, sondern auch elektronische Geräte durchsucht werden (siehe etwa diese älteren Berichte in der taz und der Zeit). Die auf dem Laptop oder dem Smartphone gespeicherten Daten dürfen bei der Einreise nämlich ausgelesen und kopiert werden. Datenschutz? Fehlanzeige. Sogar eine vorübergehende oder dauerhafte Beschlagnahmung der Geräte ist möglich.

Erst kürzlich wieder hat ein US-amerikanisches Gericht bestätigt, dass die Durchsuchung von Handys oder Laptops und die Analyse der Geräte rechtens ist (siehe die Meldung auf heise online). Immerhin: Eine weiter gehende forensische Analyse (siehe hierzu MOBILE BUSINESS) stellte fest, dass es zumindest eines „begründeten Verdachts“ bedarf.

Auch innerhalb von Europa werden sich die Grenzbehörden der Bedeutung von Daten bei Reisenden zusehends bewusst. So ist etwa auch seitens des französischen Zolls eine Durchsuchung elektronischer Geräte möglich, wie ebenfalls heise online berichtet.

Größe Bekanntheit in den Medien erlangten bisher spektakuläre Fälle wie der des Internet-Aktivisten David House. Die Geräte des Unterstützers der WikiLeaks-Informantin Chelsea Manning wurden laut

Spiegel online gezielt bei einem Grenzübertritt kontrolliert. Die Ermittler haben wohl monatelang darauf gewartet, dass House das Land verlässt und wieder einreist, um auch ohne Durchsuchungsbeschluss den Datenschutz umgehen zu können und an seine Daten zu gelangen.

Doch auch „normale“ Geschäftsreisende sollten sich gewisse Verhaltensregeln durch den Kopf gehen lassen, wie sie ihren nächsten USA-Aufenthalt ohne böse Überraschungen an der Grenze überstehen. Letztlich hilft nur, sich „kooperativ zu verhalten“, denn der Grenzbeamte sitzt immer am „längeren Hebel“. Und schließlich will man ja pünktlich zu seinem nächsten Termin – und zwar möglichst mit dem eigenen Laptop. Wer sensible geschäftliche Daten mit sich führt, die etwa dem Anwaltsgeheimnis unterliegen, für den gelten gesonderte Behandlungsregeln, worauf Geschäftsreise effektiv – neben anderen Tipps – hinweist.

Wer gar keine Daten auf seinem Laptop dabei hat, betreibt den effektivsten Datenschutz. Aber ist das wirklich eine Alternative? Ja, ist es. Denn mit einer Cloud-Lösung in Kombination mit einer sicheren und gleichzeitig anonymisierten VPN-Verbindung, wie man sie etwa mit Hotspot Shield VPN problemlos von den USA und anderen Reiseländern aufbauen kann, kommt man von überallher an seine Geschäftsdaten. Da kann man auch getrost einen Laptop mitnehmen, auf dem nicht mehr drauf ist, als das Betriebssystem und eine Office-Software. Die erforderlichen Daten holt man sich dann vom Hotel mit einem VPN Client übers Internet – und das nächste Meeting kann kommen.

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